EBEN-Switzerland Jahrestreffen 2010
29.10.2010, Ethik-Zentrum der Universität Zürich
Das erste Jahrestreffen von EBEN Switzerland 2010 fand bei Vorstandsmitglied Markus Huppenbauer in den Räumlichkeiten des Ethik-Zentrums der Universität Zürich statt.
Der erste Punkt der Traktandenliste war der Bericht des Chairman über laufende Aktivitäten, im kommenden Jahr geplante Veranstaltungen und Veränderungen. Da seit der Gründung von EBEN Switzerland im Dezember 2009 noch kein volles Jahr vergangen ist, werden die Formalitäten des Vereins (Entlastung des Vorstandes, detaillierter Rechnungsbericht, allfällige Änderungen der Statuten usw.) erst zum kommenden Jahrestreffen fällig.
Der zweite Teil des Jahrestreffens war die Vorstellung der Studie des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) zur Finanz- und Wirtschaftskrise.
Vorstandsmitglied Christoph Weber-Berg (li.) und Peter Seele (re.) verfolgen die Präsentation von Hella Hoppe und Otto Schäfer.
Die Studie "Gerechtes Haushalten und faires Spiel - zu den jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen aus evangelischer Sicht" analysiert zunächst die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der Wirtschafts- und Währungskrisen der vergangenen zwei Jahre. Im zweiten Teil werden - in der Tradition des reformierten Wirtschaftsethikers Arthur Rich - ethische Maximen des Finanzsystems entworfen. Der Text steht auf der Homepage des SEK zum Download bereit oder kann dort als Print bestellt werden.
Nach der Präsentation des Kirchenbundes diskutierten die rund 25 Teilnehmer des Jahrestreffens zum Thema "Regeln für die Wirtschaft - braucht es mehr oder weniger?"
In der lebhaften Diskussion wurde ein breites Spektrum über die Herausfoderungen der Regelung einer transnational agierenden Wirtschaft bis hin zu entstehenden "Compliance-Industrien" thematisiert. Die Ergebnisse der Diskussion werden in einer Zusammenfassung hier auf der Homepage veröffentlicht.